Armutsrisiko für Familien von Alleinerziehenden

11.07.2016 | Pressemitteilung

 "So geht eine Gesellschaft in Konkurs" kommentiert der Landesvorsitzende des Familienbundes, Stephan Schwär, die aktuelle Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung zum Armutsrisiko der Alleinerziehenden in Deutschland

 "So geht eine Gesellschaft in Konkurs" kommentiert der Landesvorsitzende des Familienbundes, Stephan Schwär, die aktuelle Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung zum Armutsrisiko der Alleinerziehenden in Deutschland. "Es ist eine Schande für unser wohlhabendes Land, wenn alleinerziehende Mütter von der Politik und nicht zahlenden Vätern derart im Stich gelassen werden." Die Folgen sind mangelnde Teilhabe von Müttern und Kindern, Niedrigstrenten für die Mütter im Alter, d.h. das Armutsrisiko setzt sich im Alter extrem fort, und oft tradiert sich diese Armut auf die Kinder. Nach wie vor sind die sozialen Schichten in Deutschland sehr geschlossen, die Chancengerechtigkeit für Kinder ist nicht gewahrt. „Es wird Zeit, dass die Gesellschaft aufwacht und einen anderen Weg einschlägt. Gerechtigkeit in unserem Land darf nicht weiter ein Fremdwort bleiben. Die Politik ist hier in der Verantwortung, endlich bessere Rahmenbedingungen zu schaffen" so Schwär weiter.

Der Familienbund der Katholiken fordert z.B. seit langen eine längere Unterhaltszahlung durch den Staat, wenn die Väter ihren Verpflichtungen nicht nachkommen und ein einkommensunabhängiges Kindergeld von 300.- € im Monat pro Kind.

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